Der Iran-Krieg treibt auch den Gaspreis in die Höhe. Bleiben die LNG-Lieferungen über die Straße von Hormus gestört, könnten die Auswirkungen auf die Befüllung unserer Gasspeicher dramatisch sein.
Noch vor Kriegsausbruch fragten wir den Regionalverband Ruhr, wie er sich bei der Freizeitmetropole Ruhr, dem Betreiber und Organisator mehrerer großer Freizeitparks und Bäder im Ruhrgebiet, auf eine Gasmangellage vorbereitet.
Schon bei Ausrufung der Alarmstufe nach dem Notfallplan Gas wäre ein Bündel an Maßnahmen „innerhalb von 48 Stunden“ technisch umsetzbar – darunter die „vorübergehende Schließung von Teilbereichen“. Die Notfallstufe hätte zur Folge, „dass die Bäder nicht mehr betrieben werden könnten und diese, ähnlich wie während der Coronakrise, schließen müssten“.
Uns ist klar, dass es in einer echten Krisensituation Wichtigeres gibt als den Saunabesuch. Eine Mangellage trifft aber auch Bürger, Mittelstand und Industrie. Daher muss die Regierung Krisen abmildern, wo sie kann. Dazu zählt jetzt der Bezug von russischer Energie, weshalb wir diese Forderung aus unserer im Jahr 2022 eingebrachten Resolution jetzt mit Nachdruck bekräftigen:
Das Ruhrparlament soll die Bundesregierung auffordern, die Sanktionen gegen Russland, die nur Deutschland schaden, umgehend zurückzunehmen!

