Von wegen!

„Nachhaltig, sicher und bezahlbar“: Das sei die Energieversorgung mit erneuerbaren Energien, liest man immer wieder – auch vom Regionalverband Ruhr (RVR).

Nachhaltig? Bis zu 600 Quadratmeter Bodenfläche werden pro Anlage voll versiegelt, und die Rotorblätter bestehen aus teils nicht recycelbarem Sondermüll. Nach 20 Jahren Laufzeit fallen Unmengen an Windradschrott an – auch im Ruhrgebiet. Die Kosten für die Entsorgung eines Windkraftwerks liegen laut Expertenschätzungen zwischen 160.000 und 500.000 Euro.

Sicher? Während der Windabrieb toxische Partikel in die Umwelt entlässt, fliegen im nicht unwahrscheinlichen Fall einer Havarie zigtausende messerscharfe Kleinstteile umher, die von Tieren gefressen werden können. Steht die Rotornabe in Flammen, kann sie aufgrund der Höhe oft nicht gelöscht werden und muss langsam abfackeln.

Und bezahlbar? Die Preis-Leistungs-Bilanz ist vernichtend. Deutschland hat aufgrund der Energiewende die mitteuersten Strompreise der Welt; dabei sind drei Viertel der Windanlagen an Land unterm Strich nicht ausgelastet, weswegen wir inzwischen Netto-Stromimporteur sind.

Dennoch wollen SPD und CDU laut ihres Koalitionsvertrags „Vorreiter der Energiewende und beim Klimaschutz“ sein. Als AfD-Fraktion im Ruhrparlament sagen wir: Der Regionalverband Ruhr könnte den Landesgesetzen zum geplanten Ausbau der Windindustrie mittels Regionalplan durchaus den Weg versperren. Tun wir es!