Unbelehrbar treibt der Regionalverband Ruhr (RVR) den Ausbau der Windindustrie voran. Dr. Dirk Klante, stellvertretender Fraktionsvorsitzender und fachpolitischer Sprecher für Umwelt, Klima und Liegenschaften der AfD-Fraktion im Ruhrparlament, konterte kürzlich mit einer Brandrede, die bei CDU, SPD, Grünen und Linken den Blutdruck steigen ließ.
„Was hat die Energiewende bisher gebracht?“, begann der promovierte Chemiker und lieferte die Antwort sogleich schonungslos selbst:
Kosten von über einer Billion Euro, Insolvenzen und Abwanderungen von Unternehmen aufgrund höchster Energiepreise sowie ein instabiles Netz, das Strom bei Bedarf teuer importieren und bei Nichtbedarf teuer exportieren muss – ein Wahnsinn!
Und was bewirkt all das? Nichts!
Denn Deutschlands Anteil an der (angeblich menschengemachten) Erderwärmung ist nicht messbar, so Dr. Klante mit Bezug auf aktuelle Modelle des Weltklimarats. Davon abgesehen müsste für einen Klimaeffekt die globale Fördermenge fossiler Energie sinken, statt zu steigen!
„Der Rest der Welt macht uns das natürlich nicht nach“, betonte Dr. Klante, bevor der Gelsenkirchener die Versammlung vor die Wahl stellte: „Entweder der Rest der Welt liegt komplett falsch – oder die linksgrünen Deutschen.“
hier lesen Sie die gesamte Rede:
Sehr geehrter Herr Vorsitzender, sehr geehrte Damen und Herren!
Die ablehnende Haltung der AfD zur Energiewende bzw. zur Windkraft und all ihren Gesetzen und Verordnungen ist bekannt. Die Vorlage mit der Drucksache 15/0266 kann als erster Schritt zur Errichtung neuer Windmühlen betrachtet werden. Wir lehnen die Vorlage deshalb ab.
Zur Begründung: Was hat die Energiewende bisher gebracht?
- Die Kosten
500-600 Mrd. € direkte kosten, 10 Mrd. € Bürokratie jährlich, teuer importierter Strom, Insolvenzen und Abwanderungen von Unternehmen aufgrund höchster Energiepreise und Bürokratie, Arbeitsplatzverluste zu Hunderttausenden. Die Energiewende hat bisher (!!) weit über eine Billion Euro verschlungen. Eine Kugel Eis eben!
- Situation am Strommarkt
Deutschland hat die höchsten Strompreise, ist unterm Strich vom Stromexporteur zum Importeur geworden.
Die Netzeingriffe (Redispatch-Maßmahmen), um Stabilität zu gewährleisten sind von 2010 bis heute auf das 45-Fache gestiegen. Gemessen als Ausfallarbeit in Gigawattstunden.
Wenn Deutschland mittags Strom exportiert, dann braucht ihn niemand. Also Abfall, dafür zahlt man kräftig drauf. Abends um 8 muss Strom teuer importiert werden (z.B. Atomstrom aus Frankreich), nicht selten 200 € je MWh oder mehr.
Um den Wahnsinn auf die Spitze zu treiben, werden intakte Kraftwerke (z.B. Moorburg, Ibbenbüren und Grundremmingen) in die Luft gesprengt und im Zwangsbezahl-TV bejubelt.
- Der Klimaeffekt
Durch den Ausbau der Erneuerbaren Energien soll ja letztlich der Verbrauch an fossilen Brennstoffen im Bereich Verkehr, Haushalt und Industrie sinken. Funktioniert das auch?
Das „Grüne Paradoxon“:
Zitat Hans-Werner-Sinn: „Das Öl, das nicht in Europa verbrannt werde, werde dann eben in einem anderen Teil der Erde verfeuert. Einen Effekt hätte der Verzicht auf Benzin und Diesel nur, wenn die EU das Öl weiter beziehe und dann in Tanks einlagere. Das gelte im Übrigen auch für Gas und Steinkohle. Solange die Fördermenge nicht sinke, gebe es keinen Klimaeffekt“.
Aber immerhin ist Deutschland fast CO2 Weltmeister:
Gramm CO₂ pro erzeugter kWh Strom Hauptenergieträger / Besonderheit
Deutschland ca. 344 g trotz der vielen Windkraft
Schweden ca. 10 – 30 g wegen Wasserkraft und Kernkraft
Frankreich ca. 50 – 70 g wegen Kernkraft
Und was ist, wenn Hans-Werner-Sinn mit seinem „Grünen-Paradoxon“ falsch läge?
Bei sehr optimistischer Prognose gibt es dann doch einen Temperatureffekt.
Die extrem dilettantischen Prognosen des IPCC hat dieses selbst einkassiert und beziffert den Temperaturanstieg bis 2100 nun auf 1,1 K statt 3,5 – 5 K. Dies entspricht knapp 0,15 K pro Jahrzehnt. Aktuelle Satellitenmessungen ergeben 0,13 K pro Jahrzehnt. Rechnen wir also mit 0,14 K weiter. Der CO2-Anteil Deutschlands beträgt ca. 1,5%.
Der Erwärmungsanteil Deutschlands beträgt also max. 0,002 K / Jahrzehnt. Nicht messbar!
Dafür kann man doch schon mal über eine Billion € ausgeben und weiter sinnlos Windmühlen im RVR-Gebiet installieren.
Und genau deshalb schrieb das Wall-Street-Journal 2019 bereits über die deutsche Energiewende:
„Die dümmste Energiepolitik der Welt.“
Durchgeführt von der dümmsten Regierung Europas.
Der Rest der Welt macht uns das natürlich nicht nach.
Es gibt jetzt genau zwei Möglichkeiten:
- Der Rest der Welt liegt komplett falsch.
Oder…
- Die linksgrünen Deutschen liegen falsch.
Jaja, am deutschen Energiewende-Wesen soll die Welt genesen.

