Heilige Sch?!ße!

„Was ist das?“ Diese Frage schoss uns immer wieder durch den Kopf, als wir die Manifesta 26 Ruhr besuchten. Die europäische Wanderbiennale findet dieses Jahr im Ruhrpott statt und irgendwie dachten sich die Veranstalter wohl: Hey, lasst uns zwei Dutzend Nachkriegskirchen nehmen, die eh keiner mehr besucht, und mit irgendwelchen Installationen zumüllen. Aber bitte mit „Vielfalt“!

So liest man, was die ehemalige Kirche Heilige Familie in Dortmund-Marten betrifft, von „Arbeiten, die Perspektiven von Romnja und Sintizze sichtbar machen“. Nix wie hin!

„Tatsächlich können Sie die zwölf „Veranstaltungsorte“ in Bochum, Duisburg, Essen und Gelsenkirchen noch bis zum 4. Oktober selbst begutachten“, kommentiert die Kulturbeauftragte der AfD-Fraktion im Ruhrparlament, Andrea Pousset. „Der Eintritt ist natürlich ‚frei‘ – von der Förderung mit unserem Steuergeld natürlich wie üblich abgesehen. Allein der Anteil des Regionalverbands Ruhr beträgt eine schlappe Million Euro.“