Am 30. Oktober jährt sich das Anwerbeabkommen zwischen der Bundesrepublik und der Türkei zum 65. Mal. Zeit, etwas geradezurücken:
Türken haben im Ruhrgebiet an den Hochöfen und in den Zechen geschuftet wie die Deutschen. Aber das Wirtschaftswunder bewirkt haben sie nicht. Das hatten wir 1961 schon längst ganz von selbst geschafft!
Leider muss man so etwas heute verdeutlichen. Zuletzt waren nämlich erst Außenminister Wadephul und danach NRW-Ministerpräsident Wüst mit Aussagen aufgefallen, wonach Türken Deutschlands wirtschaftlichen Aufschwung nach dem Krieg ermöglicht hätten.
Solche Anbiederungen an die Deutschtürken haben wir als AfD-Fraktion im Ruhrparlament nicht nötig. Wir kämpfen lieber für eine gute Regionalplanung für alle Bürger, die sich hier an Recht und Gesetz halten und nicht in der sozialen Hängematte liegen.
Wir sagen eben, was Sache ist: Anerkennung für geleistete Arbeit – ja. Geschichtsklitterung und politische Anbiederung – nein.

