Angekündigt waren Musik, Tanz, Street-Walking-Acts, kulinarische Angebote und ein anschließender Empfang. Geliefert hat das „Afro-Street-Festival 2025“ in Mülheim a. d. Ruhr eine überschaubare Kostümparade mit Trommeln – gefördert durch das Land NRW und den Regionalverband Ruhr (RVR).
Auch im Falle des „Transorient Experiments“ im Essener Katakomben-Theater gab es Unregelmäßigkeiten: Als kostenlos angekündigt, wurden vor Ort satte 11 Euro pro Person an Eintrittsgeld verlangt. Dokumentiert wurde dies in den Verwendungsnachweisen aber nicht.
Diese Auffälligkeiten veranlassten uns als AfD-Fraktion im Ruhrparlament dazu, entsprechende Akteneinsicht einzufordern. Die Antwort der Verwaltung belegt, dass sie mit Informationen versorgt wurde, die nicht den Tatsachen vor Ort entsprechen. So erklären die Veranstalter das geforderte Eintrittsgeld nachträglich zur freiwilligen Spende.
„Das ist nicht hinnehmbar“, betont unsere Kulturbeauftragte Andrea Pousset. „Der RVR verprasst jedes Jahr Unsummen an Steuergeld für fragwürdige Kulturprojekte – da muss jede abgerechnete Leistung auch erbracht und jede Abweichung vom Konzept eindeutig belegt werden.
Kulturförderung ist keine Selbstbedienung. Jedem Verdacht auf Unregelmäigkeiten muss nachgegangen werden. Die AfD-Fraktion wird bei vom RVR geförderten Kulturveranstaltungen daher auch zukünftig ganz genau hinsehen.“

