Kein Heimatverlust für den Kiesexport!

Die Kiesabbaupläne für den Niederrhein haben den Regionalplan Ruhr unter sich begraben. Es ist ein Desaster mit Ansage:

Über 7.000 Bürger haben allein gegen die geplanten Kiesflächen im Kreis Wesel Einspruch erhoben. Dort wollten CDU und SPD eine Fläche von rund 1.300 Fußballfeldern wegbaggern – darunter die Häuser und Höfe zahlreicher Familien.

„Hier sollte niederrheinische Heimat für die Ausfuhrbilanz einer Branche geopfert werden“, macht Reinard Zielke, Vorsitzender der AfD-Fraktion im Ruhrparlament, deutlich. „Rund ein Drittel des Kieses wird schließlich in die Niederlande exportiert. Selbst die Kiesindustrie bestreitet das Exportgeschäft nicht.

Die AfD-Fraktion kritisierte die Bedarfsprognosen zum Kiesabbau deutlich und stellte sich öffentlich hinter die betroffenen Bürger. Doch SPD und CDU kehrten die Tatsachen unter den Teppich und behaupteten, ohne den Kies käme die deutsche Baubranche zum Erliegen. Es brauchte erst ein Gerichtsurteil, um ihnen Einhalt zu gebieten.

Ich hoffe inständig, dass das inzwischen neu gewählte Ruhrparlament und der neue Generaldirektor des Regionalverbands Ruhr klüger handeln – und vor allem im Sinne der Bürger.“